zweitausendsechzehnsenf

2016. Menschen sterben. Berühmtheiten, denen alle RIP und so wünschen. Ciao, precious memories. Und Massen an Menschen sterben, die sich nach einem besseren Leben sehnen, sei es auf der Flucht oder im Krieg oder im Kampf mit dem Hunger. Ciao, Menschenrechte.

2016. Politiker werden gewählt. Menschen, die vorher keine Erfahrung in der Politik sammelten, sollen bald das mächtigste Land der Welt führen. Ciao, Weltbürger. Und Menschen, die gerne führen wollen, betreiben populistische Politik, infiltrieren Europa. Ciao, europäische Idee. 

2016: „Ich bin komplett im Arsch.“

2016. Keine Pointe.

Okay, Pokémon Go war geil. Echt jetzt: Wer den Hype verpasst hat, hat echt was verpasst. Eine kommerzialisierte Jugendbewegung. Das waren zwei Wochen Spaß! Und ja, es gab wieder schöne Musikentdeckungen. Wie SAFI: „All diese Leute und dieses Mitteilungsbedürfnis!“ JA! Ich bin schuldig! Genial. Oder diese Jungs hier, die für mich 2016 am besten auch musikalisch ausdrücken. „Ist doch nur Schall und Rauch. Du wirst Staub – wie ich auch.“ Ja, Mann! Oder diese Typen: „Kiss me when I bleed.“

Ja, ich hab nen Job, und ja, ein neues iPhone. Menschen um mich herum kriegen Kinder, das ist schön, freut mich. Für sie, für das Menschentum.

Aber jetzt mal ganz ehrlich und voller Ernst: was ist das für 1 life?

Mein persönlicher Jahresrückblick endet mit dem Anfang: Anfang des nächsten Jahres, des nächsten Lebensabschnitts. Ich will offen sein: neue Herausforderungen, neue Erfahrungen, und hoffentlich entwickelt sich das Weltgeschehen zum Guten.

Ach, bevor ich es vergesse: 2016 hat mir das bisher allerallerallergeilste Konzert alleraller Zeiten beschert. Café Haag, ich liebe Dich! Mann ey, die Heydays dort – was hatten wir alle Spaß auf der Bühne! Das war unbeschreiblich gut.

Und nach der Einleitung für diesen Text bleibt mir nur zu sagen: Finde das Große im Kleinen. It´s all the little things that kill.

In diesem Sinne: haltet die Ohren steif!

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